Die Corona-Impfung (Stand 29.09.2021)


Informationen zur Impfung

COVID-19 ist, je älter der Erkrankte ist, um so tödlicher. Bis heute gibt es keine effektive Therapie.

Die einzige Chance, die Pandemie zu beherrschen, ist eine möglichst schnelle Impfung der ganzen Bevölkerung.

Alle in der EU zugelassenen Impfstoffe schützen vor Tod oder schweren Verläufen zu ca. 90%. 

Seit Anfang April sind die Corona-Impfungen in den Hausarztpraxen gestartet. Mittlerweile habe wir mehr als 1.500 Impfungen durchgeführt.

 


Welcher Impfstoff ist in welchem Alter empfohlen

 Aktuell impfen wir mit folgenden Impfstoffen wöchentlich in der Praxis: 

  • Comirnaty® von Biontech/Pfizer (mRNA-Impfstoff) ab 12 Jahre
  • Vaccine Janssen von Johnson & Johnson (Vektor-Impfstoff) ab 18 Jahre (Altersempfehlung nach STIKO ab 60 Jahre)

Wir empfehlen die Altersempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) für den jeweiligen Impfstoff, möchten aber Impfwillige nicht bevormunden, die sich nach individueller Abwägung anders entscheiden.

Die folgenden stets aktualisierten Informationen zu den beiden Impfstoffgruppen stehen Ihnen hier zu Verfügung: 

mRNA-Impfstoffe (wie Biontech/Pfizer)

Vektorimpfstoffe (wie Astra-Zeneca, Janssen/Johnson&Johnson)

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Was ist mit den 12-15-Jährigen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen das Coronavirus mit einem mRNA-Impfstoff grundsätzlich ALLEN 12- bis 15-Jährigen. Eine Impfung ist insbesondere dann medizinisch ratsam, wenn Ihr Kind an einer chronischen Erkrankung leidet:

 

Muss ich mich vor der Impfung aufklären lassen?

Ja, eine ärztliche Aufklärung der Eltern und Kinder zum Nutzen und Risiko ist eine notwendige Voraussetzung für die Impfung.

Die Entscheidung treffen Sie dann als Erziehungsberechtigte unter Einbeziehung des Kindes mit unserem impfenden Arzt.

Sollten Sie sich zusammen für die Impfung entscheiden, benötigen wir folgende Dokumente:

  • den unterschriebene ausgefüllten Aufklärungs- und Anamnesebogen zum mRNA-Impfstoff (s.u.)
  • die unterschriebene Einwilligungserklärung zur Impfung mit dem mRNA-Impfstoff (s.u.)
  • die unterschriebene Zustimmungserklärung zur Impfung von BEIDEN Sorgeberechtigten (s.u.)
  • den Impfausweis und die Krankenkassenkarte

Wie kann ich mich und mein Kind aufklären lassen?

Sofern Sie Ihre Kontaktdaten auf unserer Anmeldeseite zur Coronaimpfung korrekt hinterlegt haben, werden wir Sie in den nächsten Tagen kontaktieren und Ihnen eine Beratung per Telefon oder Video-Sprechstunde anbieten.

Selbstverständlich können Sie auch mit Ihrem Kind einen Beratungstermin in der normalen Sprechstunde von Herrn Piorr vereinbaren.


Wie erhalte ich für mein Kind einen Termin zur ersten Impfung?
Unsere Impfungen finden immer mittwochs in der Mittagszeit zwischen 13 und 14 Uhr statt.

Nach einer stattgefunden Beratung erhalten Sie von uns per Mail den Zugang zu unserem Impfkalender, wo Sie einen passenden Impftermin wählen können. Jede Woche werden neue Termine zur Auswahl freigeschaltet.

 

Wie bekommt mein Kind den 2. Termin zur Impfung?
Den Termin erhalten Sie von uns in der Praxis bei der Erstimpfung. Wir planen einen Abstand von ca. 4-6 Wochen ein.

Wo kann ich mich vorab zur Impfung informieren und die geforderten Formulare bekommen?

Die offiziellen Informationen und Einwilligungen können Sie hier online ausfüllen und ausdrucken:

 

Bitte beachten Sie: 

Ihr Kind kann OHNE Aufklärung UND OHNE schriftliche Einwilligung der BEIDEN Erziehungsberechtigten NICHT von uns geimpft werden!

Die von den Erziehungsberechtigten unterschriebenen Formulare zur Aufklärung, Einwilligung und Zustimmung müssen zum Impftermin vorliegen.


Wer bekommt wann eine Auffrischungsimpfung

Nach der geltenden Corona-Impfverordnung und den Beschlüssen der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) sind Auffrischimpfungen bereits generell möglich. Die GMK hat diese Booster-Impfung nach frühestens sechs Monaten für Bewohner und Personal in Pflegeheimen und anderen Betreuungseinrichtungen für Risikogruppen empfohlen sowie für Über-60-Jährige und für Personen, die eine vollständige Impfserie mit Vektor-Impfstoffen (wie von Astra-Zeneca oder Johnson&Johnson) bzw. nach einer Genesung von COVID-19 einmalig einen Vektor-Impfstoff erhalten haben.

 

Dagegen hat die Ständige Impfkommission (STIKO) nun empfohlen, vorerst Personen mit einer Immunschwäche sechs Monate nach der COVID-19-Grundimpfung eine zusätzliche Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (von Biontech oder Moderna) anzubieten.

Sie beruft sich dabei auf Studienergebnisse, die belegen, dass Immunschwache oftmals schlechter auf die Corona-Impfung ansprechen. Sie haben dadurch ein höheres Risiko für einen schweren oder gar lebensbedrohlichen COVID-19-Krankheitsverlauf als die übrigen Menschen.

Die zusätzliche Impfung mit einem mRNA-Impfstoff nach der abgeschlossenen Grundimpfung ist als Auffrischung zu

verstehen. Sie ist unabhängig davon, mit welchem Impfstoff zuvor geimpft wurde. 

Bei einer kleinen Gruppe schwer immungeschwächter Personen mit einer erwartbar stark verminderten Impfantwort, wie zum Beispiel bei Patienten nach Organtransplantation und Krebspatienten unter Chemotherapie, kann die zusätzliche Impfstoffdosis bereits vier Wochen nach der Grundimmunisierung angeboten werden. 

Details 

 

Damit gibt es noch keine generelle Empfehlung zur Auffrischimpfung.

Die STIKO arbeitet derzeit an einer Risiko-Nutzen-Bewertung für eine Auffrischimpfung anderer Bevölkerungsgruppen, mit einem Ergebnis ist in den kommenden Wochen zu rechnen.

   

Wir führen ab dem 1.Oktober Auffrischimpfungen mit dem Impfstoff von Biontech bei folgenden Personengruppen durch:

  • Bewohner von Pflegeheimen sowie medizinisches Personal (frühestens 6 Monate nach der letzten Grundimpfung)
  • Personen ab 70 Jahren (frühestens 6 Monate nach der letzten Grundimpfung)
  • Personen ab 60 Jahren, die eine vollständige Impfserie mit dem Vektor-Impfstoff von Astra-Zeneca oder nach Genesung einmalig diesen Impfstoff erhalten haben (frühestens 6 Monate nach der letzten Grundimpfung)
  • chronisch kranke Personen mit Immunschwäche oder unter immunschwächender Therapie (frühestens 4 Wochen nach der letzten Grundimpfung z.B. nach Organtransplantation, bei Krebs oder Rheumatherapie)
  • alle Personen, die  einmalig den Vektor-Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten haben (frühestens 4 Wochen nach der Impfung)

Kann ich mich gleichzeitig auch gegen Grippe impfen lassen

Nach den neusten Empfehlungen der STIKO müssen zwischen COVID-19-Impfungen und anderen Totimpfstoffen ab sofort kein Impfabstand mehr eingehalten werden. Sie können gleichzeitig gegeben werden. Die Injektion soll dann an unterschiedlichen Gliedmaßen erfolgen. Bei einer gleichzeitigen Anwendung ist zu beachten, dass Impfreaktionen häufiger als bei der getrennten Gabe auftreten können. 

 

Wir führen ab dem 1.Oktober die Grippeimpfung gleichzeitig mit einer Auffrischimpfungen bei den o.g. Personen durch.

Personen ab 60 Jahren erhalten automatisch den von der STIKO empfohlenen Vierfach-Impfstoff mit der vierfach höheren Konzentration. 


Wie melde ich besondere Nebenwirkungen der Impfung?

In Deutschland überwacht das Paul-Ehrlich-Institut die Sicherheit von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln. Dazu sammelt und bewertet die Abteilung Arzneimittelsicherheit Meldungen zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen und ergreift ggf. Maßnahmen.

Das Melden von Verdachtsfällen von Nebenwirkungen ist eine zentrale Säule für die Beurteilung der Sicherheit von Arzneimitteln und Impfstoffen. 

Dabei ist jedoch zu beachten, dass auch Reaktionen in zeitlicher Nähe zu einer Impfung nicht unbedingt im ursächlichen Zusammenhang mit einer Impfung stehen müssen.