Corona-Impfung in der Praxis (Stand 21.09.2022)


Informationen zur Impfung


Wer kann sich bei uns zu Impfung anmelden?

In unserer Praxis kann jeder ab einem Alter von 12 Jahren geimpft werden. 

Dazu bieten wir wöchentlich Erst-, Zweit- und  Auffrischimpfungen (Booster) an. 

Grund-Impfungen und auch Auffrischimpfungen werden mittwochs in einem Impfblock außerhalb der Sprechzeiten durchgeführt. Die Impfungen bei Pflegebedürftigen zuhause werden individuell vereinbart.

 

Für die Impfung der 5-12 Jährigen verweisen wir auf die Kinderimpfungen der Kinderärzte und die kommunalen Impfangebote .


Welcher Impfstoff wird in der Praxis geimpft?

Wir impfen in der Praxis sowohl bei der Grund- als auch bei der Booster-Impfung nur noch mRNA-Impfstoffe wie Comirnaty® von Biontech/Pfizer (mRNA-Impfstoff).

Am dem 14.9.2022 führen wir die erste und zweite Booster-Impfung nur noch mit den an die Omikron-Varianten angepassten Impfstoffen von Comirnaty® Org./BA.1 und  Org./BA.4/5 von Biontech/Pfizer und  (mRNA-Impfstoff) durch.

Für die Erst- und Zweit-Impfung wird der ursprüngliche Impfstoff verwendet.

mRNA-Impfstoffe (wie Biontech/Moderna)


Wann bekomme ich eine erste oder zweite Auffrischimpfung (Booster)

Die STIKO empfiehlt eine 1. Auffrischimpfung allen Personen ab 12 Jahren im Abstand von mindestens drei Monaten zur 2. Impfstoffdosis.

Der Nachweis einer Auffrischungsimpfung besteht bei jeglicher Kombination der zugelassenen COVID-19-Impfstoffe immer aus drei Impfungen. Dies gilt auch für eine Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson.

Bei einer Erstimpfung mit Johnson & Johnson war bisher nur eine weitere Impfung für den Nachweis einer Boosterung nötig. Die neue Regelung sieht vor, dass als Auffrischungsimpfung eine 3. Impfstoffdosis mit einem mRNA-Impfstoff im Abstand von mindestens drei Monaten zur 2. Impfstoffdosis.

 

Eine 2. Auffrischimpfung ist nach aktueller Studienlage und STIKO-Empfehlung nur bei bestimmten Risiko-Personengruppen von Vorteil:

  • Personen ab 60 Jahren
  • Menschen mit einer Immunschwäche ab fünf Jahren (z.B. nach Organtransplantation, unter Krebs- oder Rheumatherapie),  und Bewohnern in Einrichtungen der Pflege ist eine 2. Auffrischimpfung mindestens 3 Monate nach der 1. Auffrischung empfohlen.
  • Beschäftigte in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen sollen die 2. Auffrischimpfung frühestens sechs Monate nach dem ersten Booster erhalten.
  • bei einer Corona-Infektion nach der 1. Auffrischungsimpfung (1. Booster) ist eine 2. Auffrischung nicht empfohlen.

Eine 3. Auffrischimpfung, also 5. COVID-Impfung, ist nach aktueller Studienlage nur in seltenen Ausnahmen vorgesehen.


Wie läuft die Impfung in der Praxis ab

 Bitte bringen Sie zum Impftermin folgendes mit: 

  • die Krankenkassenkarte 
  • den Personalausweis, wenn keine Krankenkassenkarte vorliegt
  • den ausgefüllten Aufklärungs- und Anamnesebogen für den jeweiligen Impfstoff
  • die unterschriebene Einwilligungserklärung für den jeweiligen Impfstoff
  • den Impfausweis (ohne Impfausweis erhalten Sie von uns einen neuen Ausweis) 

Die Bögen zur Anamnese  und Einwilligungserklärung können Sie bereits hier online ausfüllen und ausdrucken:

Bei den 12-15-Jährigen ist das Einverständnis der Erziehungsberechtigten erforderlich. Sie können die Einwilligung hier downloaden und ausdrucken:

Kommen Sie bitte pünktlich zum gebuchten Impftermin.

Planen Sie nach der Impfung noch eine kurze Zeit zur Nachbeobachtung ein.  

Sie erhalten von uns das EU-Impfzertifikat mit QR-Code für die digitale Verarbeitung in die Corona-Warn-App bzw. COVPass-App. 


Anmeldung zur Erst-, Zweit- oder Booster-Impfung


Wie melde ich besondere Nebenwirkungen der Impfung?

In Deutschland überwacht das Paul-Ehrlich-Institut die Sicherheit von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln. Dazu sammelt und bewertet die Abteilung Arzneimittelsicherheit Meldungen zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen und ergreift ggf. Maßnahmen.

Das Melden von Verdachtsfällen von Nebenwirkungen ist eine zentrale Säule für die Beurteilung der Sicherheit von Arzneimitteln und Impfstoffen. 

Dabei ist jedoch zu beachten, dass auch Reaktionen in zeitlicher Nähe zu einer Impfung nicht unbedingt im ursächlichen Zusammenhang mit einer Impfung stehen müssen.

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